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Der Haikutter und die dänische Seefischerei im 19. und 20. Jahrhundert

Von Volker Pesch



Teil I: Der Aufstieg der Seefischerei und der Bau seegehender Kutter.

Das Land der Fischer

Etwas unterhalb von Skagen, zwischen Hirtshals und Hanstholm, an der Nordwestküste der Dänischen Insel Vendsyssel-Thy, liegt die Jammerbucht. Rund 100 Kilometer misst sie in der Länge. Der Ursprung des Namens liegt auf der Hand: Nirgends sonst vor den Küsten von Nord- und Ostssee dürften mehr Wracks auf derart dichtem Raum liegen. Denn hier oben treffen die auslaufenden Strömungen aus dem Kattegat auf die Gezeitenströme der Nordsee, und auch der vorherrschende West oder Nordwest lässt eine kabbelige See mit fiesen Wellen entstehen. Wenn diese auf die der Bucht vorgelagerten Sände treffen, steilen sie sich weiter auf und brechen schließlich. Die hier segeln, müssen ganz genau wissen, was sie tun. Und sie brauchen sehr gute Schiffe.

Das gilt natürlich nicht nur für diese nordwestliche Ecke Dänemarks, sondern für die gesamte jütlandische Westküste bis runter zu den Nordseeinseln Rømø und Fanø. Nicht einmal 500 Kilometer Küste sind das, gemessen an den rund 7300 Kilometern Gesamtlänge der dänischen Küsten ist das wenig. Aber die Ostküste und die allermeisten der Inseln des Königreichs liegen im Kattegat, wie Anholt, Læsø oder Samsø, und in der Ostsee, wie Sjælland, Fyn oder Lolland. Nicht von ungefähr heißt dieses Seegebiet in Seglerkreisen Dänische Südsee: Hier macht Segeln Spaß. Es ist jedenfalls nicht verwunderlich, dass die staatliche Seenotrettung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts allein 45 Stationen mit Rettungsbooten oder Raketengeräten an der Nordseeküste aufbaut.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel von Volker Pesch [PDF Datein, ca. 8MB ]
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